Erstelle Deine eigene Buyer Persona.

Wie die Buyer Persona Dir dabei helfen kann, bessere Entscheidung in Marketing- und Vertriebsrelevanten Fragen zu treffen.

Anwendungsgebiete

  • Vertrieb- und Vermarktungsstrategien
  • Contenterstellung
  • Produktentwicklung

Anders als bei dem Konzept der Zielgruppe, stellt die Buyer Persona eine Präzisere Darstellung Deines idealen Zielkunden dar.  Hierbei erstellst Du einen fiktiven Charakter, welchen Du mit Hilfe verschiedener Eigenschaften so lebendig wie nur möglich wirken lässt. 

Um die dafür nötigen Informationen zu erhalten, kannst Du das folgende Prinzip der Marktsegmentierung nutzen.


Marktsegmentierung


Abhängig von Deinem Produkt oder Deiner Dienstleistung macht es in der Regel wenig Sinn, alle 8 Milliarden Menschen auf unserem Planeten ansprechen zu wollen. Ein realistischer Grund dafür wäre, dass entweder die Kosten für Dein Marketing explodieren würden, oder Deine Lösung schlichtweg nicht für jeden Menschen interessant ist.


Gehen wir nun einmal gemeinsam durch, wie wir Deine Buyer Persona nach und nach kristallklar bestimmen können:



Zuerst “schmeißen” wir die gesamte Weltbevölkerung in einen Trichter (natürlich nur rein hypothetisch).


Stück für Stück filtern wir nun, anhand der verschiedenen Segmente, alle für Dich relevanten Eigenschaften heraus.

Demographische Segmentierung

Geographische Segmentierung

Psychographische Segmentierung

Verhaltensbasierte Segmentierung



Informationskanäle


Aber wie kommst nun Du an die dafür nötigen Daten? 


Eine super Möglichkeit hierfür ist es, Die Menschen Face-to-Face zu befragen. Vereinbare im Vorfeld ein kurzes Gespräch mit jenen Personen, welche am meisten von Deiner Lösung profitieren könnten, oder diese bereits aktiv nutzen.


Schaffe während diesem Austausch eine angenehme Atmosphäre und fühle Dich in die Gedankenwelt Deines Gegenübers ein. Schließlich möchtest Du ja offenes, ehrliches Feedback erhalten. Eine Verhör-ähnliche Situation wirkt hierbei etwas kontraproduktiv.


Natürlich kannst Du auch telefonisch oder mittels Online-Formulare mit den Befragten agieren und die oberen “Rahmenbedingungen” schaffen.

Welches Vorgehen für Dich in Frage kommt, entscheidest Du. Versuche hierbei jedoch, vor allem in der Phase der Produktentwicklung, keine Personen aus Deinem Freundes- /Familien-/ und Bekanntenkreis zu befragen.

Die Gefahr ist hierbei zu hoch, dass die Antworten welche Du erhältst, eher nachteilig einzustufen sind. Gerade zu Beginn neigt das eigene Umfeld oft dazu, Dich entweder "beschützen" zu wollen und Dir Deine Idee auszureden ODER Du wirst hochgejubelt, weil es ja eine "so coole Idee" ist und am Ende wirst du vielleicht völlig in die falsche Richtung laufen.

Wie nutzt Du Deine Buyer Persona?

Du kannst so viele Buyer Personas erstellen und nutzen wie Du möchtest.

Besser ist jedoch:

"So viel wie nötig, so wenig wie möglich,"

Konzentriere dich also nach Möglichkeit auf eine primäre Buyer Persona und bei Bedarf auf weitere, sekundäre Buyer Personas.

Hier ein Beispiel von einem möglichen Aufbau:

So oder so ähnlich kann eine Buyer Persona aufgebaut sein

Und jetzt?


Drucke Dir Deine Buyer Persona im A4 oder auch A3 Format aus und hänge Sie überall Dort auf, wo Kundenrelevante Strategien und Taktiken geschmiedet werden. Wenn Du und Dein Team also dabei sind, über Änderungen, Kampagnen oder sonstige Dinge zu entscheiden, richtet immer einen Blick auf eure fiktive Person und fragt euch stets, ob sie dieses neue Feature oder diese exakte Werbeansprache wirklich begrüßen würde.

Wichtig ist außerdem, dass Du die Informationen Deiner Buyer Persona(s) in regelmäßigen Abständen aktualisierst. Unsere Welt ändert sich mittlerweile so rasant wie noch nie und so kannst Du sicherstellen, dass Deine Bemühungen nicht ins Leere laufen.


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